Qicksearch:
 
welcome to Rainer's Australien
www.Outback-Guide.de
Home
Bikes
Guide
Stories
[+] allgem. Infos
[+] Tour 1998

[–] Tour 2001

[+] Tour 2002
  |–[–] Stories
  |   |–[+] 02/1: Canning Stock Route
  |   |–[–] 02/2: Simpson Desert
  |       |— Vorgeschichte
  |       |— Finke Race Track
  |       |— Dalhousie HS
  |       |— Auftakt zur Simpson
  |       |— Rast in der Wüste
  |       |— Poeppel Corner
  |       |— Probleme mit der Domi
  |       |— Big Red
  |       |— Ankunft in Birdsville
  |       |— Birdsville Races
  |       |— Simpson die 2.
  |       |— Rig Road
  |       |— Abschied
  |       |— Reparatur in Alice
  |       |— Tagebucheinträge
  |       |—–> Galerie
  |       |—–> Panoramen
  |       |—–> MudMap
  |
  |–[+] Tagebuch
  |–[+] Sponsoren
 
[+] Tour 2003
[+] Tour 2005
[+] Tour 2006
 
Galerie
Oz-Infos
Oz-Links
Suche
Feedback
Allgemeines

 

 

 

EtappenlisteSeiten durchsuchen Story 02/2: Simpson Desert (3)

 

Entfernung: 525 + 725 km
Reisedauer: 4 - 10 Tage
Strecke:
Mount Dare HS. => Dalhousie Hot Springs => French Line => Birdsville => Rigg Road => Dalhousie Hot Springs => Mount Dare HS.


previous  Index  next

 

Simpson DesertWir fahren also mehr oder weniger im langgezogenen Pulk weiter, halten alle 20 km und warten auf den Rest und auf den 4WD. Die Warterei ist eine willkommene Abkühlung und Erholung, wenn mittlerweile zeigt ist sie Sonne auch wieder und wir schwitzen gut auf unserem Ritt über die Dünen. So geht es ein ums andere Mal weiter und wir haben auf unseren Mühlen einiges an Spass. Zwischendurch bleibt mir aber auch kurz der Atem weg, als ich eine Düne falsch einschätze, mein Vorderrad zuerst aufkommt, und mein Hinterrad sich anschickt, mich in der Luft zu überholen! Aber zum Glück ist der Sand auf dem Weg nach unten nicht so weich, dass sich mein Vorderrad eingräbt und ich komme gerade noch mal mit dem Schrecken davon...

Abendstimmung in der Simpson Desert, SA62 km vor Peoppel Corner finde ich dann, das es für heute genug Sand war und ich überrede die anderen hier zu Rasten – ich renne allerdings offene Türen ein, denn auch die Aussies haben genug für heute und freuen sich auf nen heissen Tee und ein deftiges Essen am Lagerfeuer. Sobald der Toyota eintrifft machen wir Holz auf Australisch (sprich: mit einem Langen Seil und der bulligen Kraft des Sechszylinder Diesel).

Sonnenuntergang in der SimpsonKaum sind die Zelte aufgebaut und das Lagerfeuer entfacht, hört man auch schon das Knattern der beiden fehlenden Motorrädern. Wir schaffen es gerade noch an die Piste, damit sie nicht an uns vorbeifahren und die Freude der beiden ist offensichtlich gross. Also wärmen wie uns am Lagerfeuer und plaudern vergnügt und immer wieder meinen die Australier, welches Glück sie doch hätten, das Gepäck im Landcruiser lassen zu können; sonst hätten sie es sicherlich nicht geschafft, meinen sie. Da kann man ihnen nicht wirklich widersprechen und wir sind froh, auch mal etwas von der berühmten australischen Outback-Hilfsbereitschaft zurückzahlen zu können...

Simpson DesertEinziger Wermutstropfen ist, dass meine Mühle mittlerweile einiges an Öl verbraucht und offensichtlich auch einiges an Öl verbrennt – der Qual aus dem Auspuff ist nicht Wegzureden. Offensichtlich ist das die späte Quittung für ein Malheur, dass mir auch der Canning passiert war, dort hatte ich nämlich eines Abends feststellen müssen, dass sich der Luftfilter los vibriert hatte. Und nun, 5000 km später bahnt sich die Rechnung an; hoffentlich reicht's noch bis nach Alice, zu Woddy – der wird sich freuen, war ich doch letzte Jahr ebenfalls mit nem kaputten Kolben bei ihm. Damals war's ein Materialfehler, aber diesmal ist es leider eindeutig mein eigener...


 

Volgepackter LandcruiseAm nächsten Morgen bin ich wieder mit den ersten Sonnenstrahlen auf und schliesse den gestrigen Service an meiner KTM ab. Gegen 8 sind wir dann wieder alle zusammen auf der Piste. Davor hatten die beiden Nachzügler aber auch noch ihr Gepäck im Landcruiser verstaut. Damit ist der nun also mal wieder bis unters Dach voll und wir vier können uns ganz dem Fahrspass hingeben...

Simpson DesertWir geniessen also die Fahrerei, zunächst ein wenig lockerer und dann, als wir uns wieder an den Sand gewöhnt haben, immer schneller. Alle 20 Kilometer machen wir unseren obligatorischen Zwischenstopp und so geht es Stück für Stück voran. Die Landschaft ist genial, die Sonne sticht aus dem blauen Himmel und die Farbe des Sandes wechselt allmählich von Rot nach Gelbbraun.

Turie-Tur in der SimpsonGegen Mittag kommen wir am Poeppel Corner an. Kurt davor haben wir jedoch Gegenverkehr, dem ich gerade noch ausweichen kann und dann können wir ein Spektakel bewundern: Ein Tourenunternehmen mit zwei grossen Landcruisern und einem riesigen Anhänge kämpft sich über die Dünen. An grösseren wie dieser, muss der zweite Landcruiser mit einem langen Seil nachhelfen, damit der andere den riesigen Anhänger übe die Düne bringen kann... – erwähnte ich schon mal, dass die Aussies nen ordentlichen Knall haben?!?

Popels Corner, Simpson DesertEgal – irgendwann kommen auch sie an Poeppel Corner, dem Holzpfeiler an, der die Landesgrenzen von South Australia, Queensland und den Northern Territory markiert. An diesem Dreiländereck machen wir Erstmal Rast und dienen als Fotomotif für die Touristen aus den beiden Lancruisern, die wir vorhin überholt haben: sieben Neuseeländer, zwei Deutsche und fünf Aussies lassen sich fünf Tage lang ordentlich im Landcruiser durchschütteln – das ist alles andere als ein Zuckerschlecken, da bleib' ich doch lieber auf meinem Bock... Was soll man dazu sagen? Touries eben...
Der Tourguide erklärt uns noch, dass die beste Reisezeit für die Canning der März wäre, da dann der Sand noch recht feucht und zudem Anfang der Saison und daher wenig ausgefahren Dünenauffahrten wären.

previous  Index  next

updated: 5.10.2003
 © by R. Rawer '95-'09           Impressum
zurück zur Startseite Seiten durchsuchen EtappenlisteOrts-Index